Agmatine
Übersicht
Agmatin (C5H14N4) ist das Decarboxylierungsprodukt von L-Arginin und fungiert als endogener Neuromodulator. Wirkmechanismen: NMDA-Rezeptor-Antagonismus, Imidazolin-Rezeptor-Agonismus (analgetisch/antidepressiv), NOS-Hemmung und Alpha2-Adrenozeptor-Modulation. Ein narratives Review beschrieb es als besonders vielversprechend bei schwerer Depression mit starker präklinischer Evidenz. Klinische Evidenz am Menschen bleibt begrenzt. Auch Polyamin-Vorstufe (Spermidin, Spermin). NMDA-Antagonismus kann mit psychoaktiven Medikamenten interagieren. Generell gut verträglich in verfügbaren Studien.
Dosierung
500 mg · Jederzeit · Auf nüchternen Magen möglich
Wichtige Wechselwirkungen
8 verifizierte Wechselwirkungen gefunden
Agmatine, derived from arginine, helps coordinate inflammatory responses and tissue repair through arginine-dependent pathways.
Agmatin wird im Körper aus Arginin gebildet; kombinierte Einnahme kann beide Wirkungen verstärken. Gesamtdosis begrenzen und nicht in Hochdosis kombinieren.
Details ansehen →Agmatine enhances the neurological effects of antipsychotic medications.
Agmatin kann die Wirkung von Dopamin-Antagonisten beeinflussen; eine direkte Interaktion mit Piperin ist nicht gesichert. Eine gleichzeitige Einnahme gilt als unbedenklich.
Details ansehen →Agmatine and L-NAME (a nitric oxide synthase blocker) both reduce the increase in L-citrulline levels, suggesting that nitric oxide synthesis is involved in citrulline production.
Agmatin kann den Citrullin-Spiegel im Blut senken, möglicherweise durch Hemmung der NO-Synthase. Eine gleichzeitige Einnahme beider Supplemente kann die NO-Produktionseffekte von Citrullin abschwächen; die klinische Relevanz ist gering.
Details ansehen →Lysine, ornithine, and arginine are ineffective at inhibiting agmatine transporter activity.
Lysin, Arginin und Ornithin konkurrieren mit Agmatin um denselben basischen Aminosäure-Transporter. Eine klinisch relevante Wechselwirkung bei Supplementdosierungen ist nicht bekannt.
Details ansehen →Ornithine, arginine, and lysine do not inhibit agmatine cellular uptake through the electroneutral transporter.
Ornithin, Arginin und Lysin konkurrieren mit Agmatin um denselben Transporter. Eine klinisch relevante Wechselwirkung bei Supplementdosierungen ist nicht bekannt.
Details ansehen →Wissenschaftliche Quellen
- PubChem CID:199
- Agmatine: multifunctional arginine metabolite and magic bullet in clinical neuroscience? (Biochem J, 2017 Jul 26)
- Agmatine: At the Crossroads of the Arginine Pathways (2003)
- Expression of the liver form of arginase in erythrocytes. (2002)
- Agmatine reverses ethanol consumption in rats: Evidences for an interaction with (2019)
- Nitric oxide involvement in additive antidepressant-like effect of agmatine and (2018)
- Agmatine attenuates chronic unpredictable mild stress-induced anxiety, depressio (2017)
- Psychopharmacological study of agmatine in behavioral tests of schizophrenia in (2012)
- Effect of agmatine on brain l-citrulline production during morphine withdrawal i (2007)
- Selective inhibition of inducible nitric oxide synthase by agmatine. (1995)
- Agmatine is transported into liver mitochondria by a specific electrophoretic me (2006)
- NIH Dietary Supplement Label Database (DSLD)
- PubChem Compound 199
Häufige Fragen
Wofür wird Agmatine verwendet?
Agmatin (C5H14N4) ist das Decarboxylierungsprodukt von L-Arginin und fungiert als endogener Neuromodulator.
Was ist die empfohlene Dosierung für Agmatine?
500 mg. Jederzeit. Auf nüchternen Magen möglich.
Hat Agmatine Wechselwirkungen mit anderen Supplements?
Agmatine hat 8 verifizierte Wechselwirkungen. Wichtigste: Arginine, Piperin.
Wann ist die beste Einnahmezeit für Agmatine?
Jederzeit. Auf nüchternen Magen möglich.
Ist Agmatine sicher in Kombination mit anderen Supplements?
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